Blutegel Therapie Hamburg

Die Blutegel Therapie gehört zu den wohl ältesten naturheilkundlichen Ausleitungsverfahren. Es handelt sich dabei um eine spezielle Methode, bei der man dem Körper hilft, sich von schädigenden Stoffen zu befreien. Die in Europa erstmals um das Jahr 200 vor Christi erwähnte Behandlungsform hat trotz einer längeren Flaute wieder den Weg in die Praxen der Mediziner und Heilpraktiker geschafft – auch die Praxis für Blutegeltherapie Hamburg weiß um die große Wirksamkeit der kleinen Tiere und bietet es den Patienten daher gern an.

Blutegeltherapie – tierisch gut für unseren Körper

Blutegel Therapie Hamburg Beispiel Hand 2 Als effektive Heilmethode wächst bei vielen Menschen die Begeisterung für das fast in Vergessenheit geratene Verfahren der Blutegeltherapie wieder. Kein Wunder – der Speichel der nützlichen kleinen Tierchen beinhaltetet zahlreiche Wirkstoffe, die sich sehr positiv auf unseren Körper auswirken. So sorgen die Blutegel dafür, dass sich die Gefäße erweitern und der Körper besser versorgt wird. Zudem wirkt der Speichel u. a. schmerzstillend, entzündungshemmend und entgiftend. Diese zahlreichen Wirkmechanismen machen deutlich, dass die Behandlung mit Blutegeln bei unzählbar vielen Erkrankungen zum Einsatz kommen kann und einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung verschiedenartiger Symptome leistet. Aus diesem Grund wird die Blutegeltherapie Hamburg immer öfter bei unterschiedlichsten Beschwerden effektiv eingesetzt.

Die Neuentdeckung der Blutegeltherapie

Sich Blutegel therapeutisch zunutze machen ist nicht neu: Die Anwendung der kleinen Tiere wurde vermutlich praktiziert, seit es die Heilkunst gibt. In zahlreichen Dokumenten aus vergangenen Jahren wie den Sanskrit-Aufzeichnungen aus Indien wird berichtet, dass mit Blutegeln bereits vor mehr als 3000 Jahren gearbeitet wurde. Selbst im Mittelalter wurden sie von den damaligen Ärzten als hilfreiches therapeutisches Mittel eingesetzt.

War noch bis zum 19. Jahrhundert die Blutegeltherapie in europäischen Landen sehr weit verbreitet, nahm das allgemeine Interesse in der Bevölkerung immer mehr ab, nicht zuletzt, weil viele modernere Therapieverfahren in Mode kamen. Die Behandlung mit den kleinen Tieren verlor zwar zeitweise ein wenig Aufmerksamkeit, aber niemals ihre immense Bedeutung. Nicht ohne Grund ist sie bei zahlreichen naturheilkundlich arbeitenden Therapeuten wieder fester Bestandteil des Therapiekonzeptes. Auch die Therapeuten für die Blutegeltherapie Hamburg bieten diese erfolgreiche Behandlungsform an, nicht zuletzt, weil die enorme Wirksamkeit bei vielen Erkrankungen einfach nicht von der Hand zu weisen ist.

Ihr Ärztin
Dr. med. Andrea Blohm
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Ein Biss bei der Blutegeltherapie Hamburg – 80 Zähne sorgen für mehr Gesundheit

Blutegel Therapie Hamburg OhrDie kleinen Blutegel gehören zur Familie der Ringelwürmer. Ausgewachsen erreichen sie eine Körperlänge von bis zu 15 Zentimetern. In der freien Natur leben sie vorwiegend in Gebieten mit vielen Tümpeln und Teichen. Dort ist ihr Zuhause und dort finden sie ausreichend Nahrung: Nach der Geburt zählen zu ihren Leibspeisen Kröten-, Frosch- und Fischblut. Im Erwachsenenalter bevorzugen sie allerdings Blut von Säugetieren und Menschen.

Um sich zu ernähren, verfügt der Körper der Blutegel an den Enden über Saugnäpfe. Mit dem an der Hinterseite befindlichen Saugnapf kann sich der Egel an seinem Wirt festhalten. An dem an der Vorderseite des Körpers befindlichen Saugnapf hat das Tier seine Mundöffnung. Mit dieser tastet es sich solange am Wirt vor, bis es eine geeignete Bissstelle gefunden hat. Um beißen zu können, besitzt der Egel insgesamt drei Kiefer, die mit ungefähr 80 kleinen Kalkzähnen ausgestattet sind. Diese Werkzeuge sorgen dafür, dass sie sich zum Blutsaugen am Wirt festbeißen können. Dies klingt schlimmer, als es ist, denn wir Menschen spüren solch einen Egelbiss nicht. Der Grund hierfür ist im Speichel zu finden: Die hierin enthaltene Substanz betäubt sofort nach dem Biss die betroffene Körperstelle, sodass wir keinerlei Schmerz verspüren.

Blutegel – die begehrten Tiere stehen unter Naturschutz

Aufgrund des regen Interesses an den Blutegeln findet man sie eher selten in freier Wildbahn. Da die Gattung sogar vom Aussterben bedroht war, wurden die Blutegel unter Naturschutz gestellt und stehen sie auch heute noch. Die Blutegeltherapie Hamburg wird bei den Patienten ausschließlich mit einer bestimmten Egelart durchgeführt: dem sogenannten Hirudo medicinalis. Dieser in der Medizin eingesetzte Egel wird heutzutage in beaufsichtigten Zuchtanlagen kultiviert. Hierdurch kann sichergestellt werden, dass die Tiere keinerlei Krankheiten haben. Es kommen bei der medizinischen Blutegeltherapie Hamburg ausschließlich gesunde Tiere zum Einsatz.

Blutegeltherapie Hamburg – ein effektives Ausleitungsverfahren

Die Behandlung mit Blutegeln gehört zu den sogenannten Ausleitungsverfahren, zu denen beispielsweise auch der Aderlass sowie das blutige Schröpfen gehören. Bei diesem speziellen Verfahren wird das Ausschwemmen von möglichen Schadstoffen und eingelagerten Schlacken über das Blut intensiviert. Die Verbesserung dieses Ausscheidungsprozesses wirkt sich positiv auf den gesamten menschlichen Organismus aus. Einzig in einer Hinsicht unterscheidet sich die Blutegeltherapie Hamburg von den anderen Ausleitungsverfahren: Es wird beim Saugen das Speichelsekret in das Blut geleitet, welches zusätzlich eine einzigartige Wirkung entfaltet.

Zwei Substanzen zum Wohlfühlen: Hirudin und Eglin

Blutegel Therapie Hamburg Beispiel ArmDie Blutegeltherapie Hamburg ist einzigartig – die Wirkung ist weitreichend. Kein Wunder: Forscher konnten im Speichel der Blutegel mehr als 20 unterschiedliche finden. Die Wissenschaftler untersuchten dabei insbesondere die beiden Substanzen Eglin und Hirudin.

Eglin besitzt die Fähigkeit, die Aktivität von entzündungsauslösenden Enzymen zu blockieren. Hierdurch bewirkt diese Substanz, Entzündungsprozesse entgegenzuwirken. Überdies verfügt Eglin über eine schmerzstillende Wirkung.

Die Substanz Hirudin sorgt hingegen für eine Hemmung der Blutgerinnung. Dies ist möglich, da das Thrombin, welches für die Gerinnung verantwortlich ist, in seiner Wirksamkeit gehemmt wird. Hierdurch nimmt Hirudin Einfluss auf die Fließeigenschaft des Blutes, die sich hierdurch deutlich verbessert. Die Bildung von gefährlichen Thrombosen, die beim Lösen eines Thrombus eine Lebensgefahr darstellen können, wird beeinträchtigt. Hierdurch wird das Risiko für eine möglicherweise lebensbedrohliche Embolie deutlich verringert. Neben dieser Fähigkeit, Einfluss auf die Blutgerinnung zu nehmen, wirkt Hirudin überdies gefäßkrampflösend und fördert die Bildung und Aktivitäten von den Leukozyten, unseren weißen Blutkörperchen. Diese sorgen für die Immunabwehr: Ohne sie könnten wir eindringende Krankheitskeime nicht abwehren und deren Ausbreitung im Körper nicht verhindern. Durch das Hirudin wird unser Immunsystem nachhaltig gestärkt. Neben diesen positiven Eigenschaften beschleunigt die Substanz überdies den Lymphfluss, wodurch Schadstoffe schneller aus dem Organismus ausgeschieden werden können. Hirudin sorgt somit für eine sanfte Entgiftung des Körpers.

Wer von der Blutegeltherapie Hamburg profitieren kann

Der Speichel des Blutegels ist ein wahres Gesundheitswunder: Die darin enthaltenen Wirkstoffe helfen unserem Körper auf vielfältige Weise. Allein die beiden Substanzen Eglin und Hirudin beweisen, wie gut die Blutegeltherapie Hamburg auf den Körper wirkt. Als wirkungsvolle Therapiemethode eignet sich die Behandlung mit Blutegeln vor allem bei Beschwerden, die sowohl auf Störungen der Durchblutung als auch auf Entzündungsprozesse zurückzuführen sind. Zu den Krankheitsbildern zählen beispielsweise Venenerkrankungen wie Krampfadern oder Thrombosen, Herz-Kreislauf-Krankheiten sowie Gelenkerkrankungen wie u. a. Arthrose, Rheuma oder Arthritis. Auch bei chronischen Beschwerden im Bereich des Nackens, der Schulter sowie des Rückens hat sich die Blutegeltherapie Hamburg sehr gut bewährt. Ebenfalls bei einem Leber- oder Lymphstau, bei Hämatomen (Blutergüssen) und bei Migränekopfschmerzen sind die kleinen Tiere äußerst hilfreich.

Blutegeltherapie Hamburg – so erfolgreich, aber dennoch nicht für jedermann

Blutegel Therapie Hamburg Beispiel mit 4 BlutegelnAuch wenn so viele Menschen von der Blutegeltherapie profitieren, gibt es dennoch einige Ausnahmen. So darf diese Form der Behandlung nicht bei Personen angewandt werden, die blutverdünnende Medikamente einnehmen müssen. Hierzu zählen Arzneimittel wie beispielsweise Acetylsalicylsäure (Aspirin) oder Marcumar. Wer allergisch gegen einen der Wirkstoffe des Blutegel-Speichels reagiert, darf selbstverständlich ebenfalls nicht behandelt werden. Weiterhin sollten Menschen von einer Blutegeltherapie ablassen, wenn diese unter einem übermäßig stark geschwächten Immunsystem oder einer Anämie (Blutarmut) leiden. Zudem schließt das Vorhandensein überschießender Narben eine Kontraindikation dar. In der Schwangerschaft wird von einer Behandlung mit medizinischen Egeln ebenfalls abgeraten.

Blutegel – kleine sensible Tierchen

Blutegel sind sehr sensibel. Sie reagieren extrem empfindlich auf Gerüche und Temperaturen. Bevor eine Therapie mit Blutegeln eingeleitet werden kann, müssen die Patienten mindestens zwei Tage vor Behandlungsbeginn die zu behandelnden Körperstellen nur mit klarem Wasser waschen. Es dürfen keinesfalls Creme oder Lotionen verwendet werden. Welche Bereiche „rein“ gehalten werden müssen, legt der Therapeut vorab fest. Da der Blutegel ebenfalls auf Kälte empfindlich reagiert, sollten die ausgewählten Hautareale vor Therapiebeginn mit warmen Kompressen behandelt werden. Auch während des gesamten Behandlungsverlaufes sollte die Haut generell warmgehalten werden.

Da der Blutegel durchweg sehr sensibel ist, mag er neben ungewohnten Gerüchen und kalten Temperaturen weiterhin weder Hektik noch Lärm. Auch Erschütterungen und blendendes Licht müssen von den Egeln ferngehalten werden – um diese anspruchsvolle Aufgabe muss sich der Therapeut kümmern. Werden die Tiere nicht unter den ihnen wohltuenden Voraussetzungen gehalten, nimmt automatisch ihr Appetit ab. Dies führt dazu, dass sie nur zögerlich oder im schlimmsten Fall überhaupt nicht mehr zubeißen, wodurch der gesamte Therapieeffekt gefährdet ist.

Nicht alle Körperbereiche sind für die Blutegeltherapie Hamburg geeignet

Generell kann die Blutegeltherapie Hamburg an allen Bereichen des Körpers zum Einsatz kommen. Dennoch gibt es einige spezielle Ausnahmen: So dürfen sie nicht direkt auf Venen, Krampfadern sowie entzündete Stellen gesetzt werden, weil es zu unkontrolliert starken und lang andauernden Nachblutungen kommen kann. Ebenfalls sollten Körperstellen ausgelassen werden, die schlecht durchblutet sind. Offene Wunden sowie sehr empfindliche Hautpartien wie beispielsweise die Brustwarzen dürfen von den kleinen Tieren ebenfalls nicht besetzt werden. Wie viele Blutegel für die Therapie sinnvoll sind, entscheidet der Therapeut individuell. Im Allgemeinen werden ungefähr zwei bis sechs Tiere eingesetzt.

Wie die Blutegeltherapie Hamburg genau abläuft

Der Therapeut setzt die Blutegel mit einer Pinzette vorsichtig auf die von ihm bestimmten Hautstellen. Damit das Tier im gewünschten Bereich wirklich „anbeißt“, stülpt der Therapeut ein Glas darüber. Hat sich der Egel schließlich an der gewünschten Stelle positioniert, öffnet er seinen Mund und gelangt mit seinen Zähnen in die Haut. Hierbei gibt er während des gesamten Saugvorganges seinen gesundheitsförderlichen Speichel in die Bissstelle ab. Es handelt sich dabei um keinen schmerzhaften Prozess – vielmehr ähnelt es einem Mückenstich. Da jeder Blutegel nur zwischen zehn bis 20 Milliliter Blut aufnimmt, wird diese spezielle Methode auch „Mini-Aderlass“ genannt.

Hat sich das Tier ausreichend mit Blut vollgesaugt, fällt es selbstständig ab. Insgesamt dauert dieser Vorgang eine halbe Stunde bis zu 90 Minuten. Mit dieser Dauer müssen die Patienten rechnen: Von einem vorzeitigen Abreißen der Tiere sollte dringend abgesehen werden, weil dadurch ein Teil des Kiefers in der Haut stecken bleiben können und zu unangenehmen Entzündungen führen könnte. Ferner kann durch das verfrühte Entfernen das Tier gequetscht werden, wodurch Darmbakterien in das Blut gelangen können. Dies kann ebenfalls Infektionen hervorrufen. Nur im Ausnahmefall sollte der Egel daher abgelöst werden, bevor er mit seiner Arbeit fertig ist. Falls dennoch Gründe für ein vorzeitiges Abnehmen bestehen, darf dies ausschließlich der Therapeut tun. Dieser kann das Tier behutsam mit einem Holzspatel oder einem Tuch, welches vorher in Alkohol getaucht wurde, behutsam entfernen.

Nachblutungen bei der Blutegeltherapie Hamburg – kein Grund zur Sorge!

Blutegel Therapie Hamburg Beispiel ArmAnders als viele vermuten würden, ist das Nachbluten nach der Blutegeltherapie Hamburg ausdrücklich erwünscht. Fällt der Egel nach dem Saugvorgang ab, beginnt die Bissstelle zu bluten. Es handelt sich hierbei um einen ganz natürlichen Prozess, der die Wirksamkeit der Therapie erhöht. Zudem reinigt der Körper durch dieses Bluten die Wunden, indem er Keime aus der Wunde ausspült.

Die Blutegeltherapie Hamburg wird mit dem Verbinden der behandelten Stellen beendet. Dieser sterile Verband muss spätestens am darauffolgenden Tag gewechselt werden. Der gesamte Nachblutungsprozess hält im Durchschnitt bis zu 12 Stunden an. In seltenen Fällen kann dieser Vorgang auch bis höchstens 24 Stunden dauern. Die von dem Egelbiss hinterlassene Wunde verheilt in der Regel nach einer bis maximal drei Wochen. Nur im seltenen Einzelfall bleibt an der behandelten Stelle eine winzige Narbe zurück.

Blutegeltherapie Hamburg – der natürliche Weg zu mehr Gesundheit
Die Wirkweisen der Blutegel sind enorm – kein Wunder, dass sie daher wieder einen festen Platz im Bereich der medizinischen Versorgung einnehmen. Die Anwendung konnte bereits bahnbrechende Erfolge erzielen. Beim Menschen führt die Blutegeltherapie Hamburg dazu, dass selbst länger andauernde oder sogar chronische Beschwerden teilweise bereits nach kurzer Behandlungszeit gelindert werden können. Die im Fokus stehende sanfte Ausleitung der Körpersäfte sorgt also dafür, dass zahlreiche Symptome deutlich gebessert werden können – ein Therapieerfolg, der mit keinem anderen therapeutischen Verfahren zu vergleichen wäre.